Verhaltenstherapeutische Hypnose

Hypnose in der Verhaltenstherapie wird zur Entspannung, zur Schmerzkontrolle, zur Stressreduktion, zur veränderten Schmerz-/Angst-/ Problemwahrnehmung und zur Stärkung weiterer verhaltenstherapeutischer Interventionen eingesetzt. Studien belegen eine hohe Wirksamkeit.

Wie in allen Hypnosetechniken kann durch Dissoziation quasi eine gefühlsmäßige Trennung zwischen dem (z.B. schmerzenden) Körper und dem positiven geistigen Erleben stattfinden, man „spürt“ dann seinen Schmerz, sein Leiden, seine Angst o.ä. nicht mehr. Das wird als sehr befreiend empfunden. Dadurch, dass dies ohne Medikamente, sondern durch eigene Vorstellung möglich ist, wird die Selbstwirksamkeit erhöht: Man fühlt sich wieder in der Lage versetzt, sein Problem selbst zu bewältigen. Bei positiver Wirkung kann der Medikamentenkonsum reduziert werden, die allgemeine Stimmung und Leistungsfähigkeit kann steigen.

Ziel ist es, zu erlernen, sich selbst bei Stress, auftretenden Schmerz- oder Angstattacken etc. autosuggestiv in einen tief entspannenden, dissoziierten Zustand zu versetzen. Dies wird durch Achtsamkeit, Phantasiereisen, Imaginationen und Selbstinstruktionen unterstützt.